Am 30. Oktober 2016 begrüßten wir unsere Gäste zu unserer alljährlichen Matinée im Turmtheater bereits zum 5. Mal. Mit Häppchen und einem Begrüßungsgetränk stimmten wir den Sonntagvormittag ganz locker und gemütlich an in Vorfreude auf die bevorstehende Darbietung unserer Schauspieler.

Martin Hofer (Andy) und Eva Sixt (Melissa) spielten Albert R. Gurney’s „Love Letters“, das von Joseph Berlinger meisterhaft inszeniert wurde.

Nach den Begrüßungsworten durch die Clubpräsidentin Hannelore Queck und dem Präsidenten Eckard Fruhmann des Partnerclubs Oberpfälzer Jura konnte der erste Akt beginnen.

Das Schauspiel verfolgt die beiden Leben der Protagonisten nur durch die Briefe der beiden, die sie einander schrieben. Jeder neue Brief ist die Antwort des vorangegangenen. Angefangen bei den frühen Kindertagen führt die Geschichte über die Pubertät und die Probleme junger Liebender. Das Schicksal trennt Andy und Melissa über Jahre, die auf verschiedenen Kontinenten ihren Karrieren und (Miss-) Erfolgen nacheifern. Doch das Medium des Briefs, das selbst zum zentralen Thema der beiden Autoren wird, bleibt als stetiges Band ihrer Beziehung konstant. Es scheint, als ob gerade diese Nähe in den Worten des anderen mehr Intimität verkörpert als seine physische Berührung. Die Wende im zweiten Akt baut die Spannung zum Höhepunkt auf, als sich die zwei ihrer Leidenschaft in New York hingeben können, doch ihre Probleme holen sie ein und so bleibt ihnen nur wieder der Brief als Verbindung zueinander. Das Ende des Stücks bedeutet gleichzeitig das Ende der Beziehung, als Melissas Tod durch den Brief Andys an ihre Mutter dem Zuschauer verkündet wird und er seine letzten ehrlichen Gedanken zu seiner großen Liebe beschreibt.

„Love Letters“ ist ein Stück mit schwerem Tiefgang. Eine beeindruckende und berührende Geschichte, die nicht die große Dramatik und Gestik sucht. Tatsächlich kann man es als ein „Theater ohne Schauspiel“ bezeichnen. Denn genau das beschreibt die Handlung selbst. Das Leben von Andy und Melissa fand zusammen kaum im Handeln oder Spiel statt. Es fand im geschriebenem Wort und Brief statt. Und eben das geschriebene Wort kann einzig die tiefe Bedeutung dieser Liebe auf die Bühne bringen.

Wir bedanken uns bei unseren Gästen, die durch den Kauf ihrer Eintrittskarten unsere sozialen Projekte in den Lions Clubs Regensburg Johannes Kepler und Oberpfälzer Jura unterstützt haben. Auch möchten wir uns bei den Sponsoren der Theatermatinée bedanken und allen Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

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